Auch bei gutartigen Tumoren, die aufgrund ihres verdrängenden Wachstums Beschwerden verursachen können (z.B. Meningeom, Hypophysenadenom, Kraniopharyngeom, Akustikusneurinom), kann eine Strahlentherapie durchgeführt werden. Insbesondere wenn eine Operation des Tumors nicht möglich ist.
In niedriger Dosierung ist die Strahlentherapie bei chronischen Reizungen von Gelenken und Sehnen (z.B. Fersensporn, Tennisellenbogen, Burstis trochanterica) oder bei entzündlich aktivierten Gelenksarthrosen eine symptomatische Behandlungsoption, wenn andere Therapien keinen ausreichenden Erfolg gebracht haben. Häufig können die mit der Erkrankung verbundenen Schmerzen durch eine Bestrahlung zumindest gelindert werden.
Bei verschiedenen Bindegewebserkrankungen (z.B. Morbus Dupuytren, Morbus Ledderhose) kann eine niedrigdosierte Strahlentherapie ein Fortschreiten der Erkrankung verhindern.
Flyer zur Behandlung Gutartiger Erkrankungen